Zahl der Kriege wird geringer – doch die Gewalt bleibt

Überall auf der Welt herrschen Konflikte. Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung berichtet in seinem Konfliktbarometer 2015 von insgesamt 409 politischen Konflikten, 223 davon wurden mit Waffengewalt ausgetragen. Die Zahl der Kriege beziffern die Forscher auf 19. In ihrer Gesamtheit hat die Zahl der Kriege zwischen zwei Staaten seit Jahren zwar abgenommen, allerdings ändert das wenig an der vorhandenen Gewalt. Bei den derzeit geführten Kriegen handelt es sich in erster Linie um innerstaatliche Konflikte und Bürgerkriege zwischen einer Regierung und bewaffneten Gruppierung oder zwischen verschiedenen bewaffneten Konfliktparteien. Seit dem Ende des Kalten Krieges nahmen Konflikte zu, die unterhalb der Kriegsschwelle angesiedelt werden und durch immer wiederkehrende Gewalt gekennzeichnet sind, wie die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen berichtet.

Der Blick auf die Regionen

Insgesamt konzentriert sich fast ein Viertel aller politischen Konflikte auf den afrikanischen Kontinent in der Region südlich der Sahara. Ein Brennpunkt ist dem Konfliktbarometer  zufolge Nigeria. Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram schlage deutlich häufiger auch in Nachbarländern Nigerias zu, heißt es. Mindestens 12 000 Menschen seien im vergangenen Jahr in dem Konflikt getötet und 2,4 Millionen vertrieben worden.

Die von organisierten Kämpfen zahlenmäßig am stärksten betroffene Weltregion war im Jahr 2015 der Vordere und Mittlere Orient mit elf Kriegen und bewaffneten Konflikten. Es folgten Afrika und Asien mit zehn bzw. neun kriegerischen Konflikten. In Lateinamerika und in Europa war jeweils ein Krieg zu verzeichnen.  
Der einzige Krieg, der nicht aus ideologischen Gründen oder politischer Macht wegen geführt wurde, war der Krieg zwischen Drogenkartellen und der Regierung in Mexiko. Insgesamt zählten die Forscher in Süd- und Mittelamerika neun Konflikte mit kriminellen Organisationen.

Religion als Auslöser von Konflikten

Religion ist häufig Auslöser eines Konflikts, schon in der Vergangenheit. So etwa bei den Christenverfolgungen der Antike, den Expansionskriegen des Islam bis zum 8. Jahrhundert, den Kreuzzügen und den Albigenserkriege des Mittelalters, wie sie Wikipedia auflistet. Dazu gehören ebenso die Konfessionskriege im 16. und 17. Jahrhundert, insbesondere die Hugenottenkriege Frankreichs sowie im Deutschen Reich der Schmalkaldische Krieg (1546–1547), der Aufstand der protestantischen Fürsten (1552) und der Dreißigjährige Krieg (1618–1648).

Auch heutzutage wird die Religion nicht selten als Auslöser von Konflikten gesehen. Die Abgrenzung ist schwierig, da einerseits bis teilweise in die Neuzeit die meisten Kriege mit religiösen Vorstellungen oder Ausdrucksformen verbunden waren, andererseits hatten selbst die Religionskriege im engeren Sinn noch andere als nur religiöse Motive. So wurden und werden die meisten Kriege als politischen oder ökonomischen Gründen geführt.

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