Wenn Wasser krank macht

WassermangelSauberes Wasser ist für uns in Westeuropa eine Selbstverständlichkeit, dies trifft aber keinesfalls auf alle Menschen auf der Welt zu. Neun Prozent der Weltbevölkerung trinken jeden Tag Wasser, das verschmutzt ist und krank machen kann, berichtet die Weltgesundheitsorganisation WHO, 748 Millionen Menschen haben demnach immer noch keinen Zugang zu Wasser. 90 Prozent der Betroffenen leben in ländlichen Regionen.  Die Vereinten Nationen schätzen, dass derzeit sogar insgesamt 3,8 Milliarden Menschen ihr Menschenrecht auf sauberes Wasser nicht wahrnehmen können. Die Folgen sind fatal: 80 Prozent der Krankheiten in Entwicklungsländern sind auf unzureichende oder schlechte Wasserversorgung zurückzuführen. In Sub-Sahara-Afrika haben über 40 Prozent der Bevölkerung keinen verbesserten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der Aufwand, um an sauberes Wasser zu kommen, ist hoch. 40 Milliarden Stunden verbringen Menschen in Afrika jährlich damit, Wasser zu holen - hauptsächlich wird diese Last von Frauen und Mädchen getragen. Und: 3600 Kinder sterben täglich, weil ihnen sauberes Wasser und eine sanitäre Grundversorgung fehlen.

Die Gründe für den Wassermangel

Neben Krisen und Katastrophen sind ungerechte Verteilungsstrukturen in weiten Teilen der Welt verantwortlich für die schlechte Versorgung mit Wasser. So haben arme Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern häufig keinen Zugang zu Wasser, weil es zum Beispiel für den Anbau von Exportprodukten wie Agrotreibstoff, Holz oder Obst eingesetzt wird. Besonders angespannt ist die Lage derzeit in Ostafrika, das vor knapp vier Jahren bereits von einer schweren Dürrekatastrophe betroffen war. "Nach neuesten Berichten aus der Region um die Stadt Marsabit im Norden Kenias standen Ende vergangenen Jahres dort nomadisch lebenden Viehzüchtern statt bisher sieben bis zehn Litern nur noch fünf Liter Wasser pro Person und Tag zur Verfügung. Die Entfernung von Viehweideflächen zur nächsten Wasserstelle wuchs im Durchschnitt von zehn bis 15 auf 15 bis 20 Kilometer“, berichtet das Portal entwicklungspolitikonline.

Weltweiter Wassermangel

Weltweit in 45 Ländern, die meisten davon südlich der Sahara, herrschen nach wie vor immense Probleme. Auch große Volkswirtschaften wie China und Brasilien bekämen zunehmende Probleme mit der Wasserversorgung, so das Portal entwicklungspolitikonline. In Brasilien führen Engpässe zu einer Rationierung der Wasser- und Energieversorgung, da Strom zu großen Teilen aus Wasserkraft gewonnen wird. In China führt das Ungleichgewicht von Bedarf und Verfügbarkeit von Wasser alleine zu einer Situation zunehmender Knappheit. Die Übernutzung der Ressource führe zu einer starken Verschmutzung des Wasserbestands. Die resultierende intensive Bewirtschaftung der Wasserressourcen könnte Einfluss auf die gesamte Region über China hinaus haben, vor allem auf die Nachbarstaaten.

Der Verbrauch von Wasser

Heute gehen 70 Prozent des Wasserverbrauchs auf das Konto der Landwirtschaft. Die Bewässerungslandwirtschaft hat im Zuge der Intensivierung des Ackerbaus in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Dies wird aber so nicht weitergehen. Es wird erwartet, dass bis 2050 nicht mehr, sondern weniger Wasser für die Landwirtschaft  zur Verfügung stehen wird. Stattdessen nehmen Industrie und Haushalte immer mehr Süßwasser in Anspruch.
Die Deutschen sind mit ihrem Pro-Kopf-Verbrauch von 120 Litern Wasser pro Tag zwar im weltweiten Vergleich relativ sparsam. Umso höher ist jedoch der „verdeckte Wasserverbrauch“, der beispielsweise bei der Erzeugung von Rindfleisch, Obst oder Textilien anfällt. Hier liegt der Verbrauch der deutschen Konsumenten bei 4000 Litern täglich.

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