Weltweit fehlen vier Millionen Ärzte und Krankenpfleger

Die Versorgung mit medizinischer Leistung ist auf der Welt enorm ungleich verteilt. Auf 10000 Einwohner kamen im Jahr 2013 in Deutschland statistisch 32,1 Ärzte, in Südostasien waren es nur noch 5,9 Ärzte, in Afrika gar nur 2,7. Die Weltgesundheitsorganisation WHO nennt 57 Länder, in denen der Mangel besonders kritisch ist, darunter befinden sich 36 in Afrika südlich der Sahara. Zahlen, die den Missstand besonders deutlich machen: Im Kenia arbeitet statistisch gesehen für 10 000 Menschen nur ein Arzt, in Deutschland sind es im Vergleich: 300 Menschen und ein Arzt.

Die Folgen der Unterversorgung

weltweit fehlen Ärzte und KrankenpflegerSchon leicht behandelbare Krankheiten führen in medizinisch unterversorgten Ländern oft zum Tod. Die Kinderhilfsorganisation World Vision berichtete im vergangen Jahr, dass besonders Schwangere, junge Mütter und Kinder gefährdet seien. Jedes Jahr, so die Organisation, sterben noch mehr sechs Millionen Kinder und täglich 800 Schwangere und Mütter zum Teil an leicht behandelbarer Krankheiten oder weil die Versorgung rund um die Geburt schlecht ist. Laut WHO können Gesundheitsdienstleistungen wie die präventive Vorsorge und Aufklärung, die Verteilung von Medikamenten, aber auch Impfkampagnen sowie die Versorgung von werdenden Müttern und akut Kranken vielerorts nicht mehr gewährleistet werden.
In vielen der betroffenen Länder Afrikas fehlt es an einem staatlichen organisiert arbeitenden Gesundheitssystem. Einen beträchtlichen Anteil der Gesundheitsversorgung übernehmen inzwischen Nicht-Regierungs-Organisationen, die vor Ort zur Stelle sind.

Die Abwanderung der Mediziner

Schon in den 80er-Jahren verließ eine Vielzahl an medizinischen Fachkräften Afrika, um in Europa für mehr Geld zu arbeiten. Die Abwanderung von medizinischem Personal hat in vielen Ländern zu einer ernsten Krise geführt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass etwa vier Millionen Ärzte und Krankenpfleger fehlen. 57 Länder – vor allem in Afrika und in Asien – seien akut vom Fachkräftemangel betroffen.
Die Auswirkungen lassen sich am Beispiel Ugandas zeigen: Dort kommt inzwischen ein Arzt auf 100 000 Patienten. Medizinisches Personal wandert vor allem nach Südafrika ab, aber auch in den Sudan und nach Ruanda, wo Hilfsorganisationen weitaus bessere Gehälter zahlen würden. In Uganda kann sich ein Arzt oft nicht seine Miete leisten.

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