795 Millionen Menschen hungern weltweit

Weltweit hungern nach Angaben der Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen (FAO) 795 Millionen Menschen. Die meisten von ihnen sind chronisch unterernährt, das heißt, sie können über einen längeren Zeitraum nicht die erforderliche Menge an Energie aufnehmen, die FAO hat einem Schwellenwert von durchschnittlich 1800 Kilokalorien täglich angesetzt.
 

Ungleiche Nahrungsmittel Verteilung

In vielen Ländern Afrikas südlich der Sahara (Zentralafrikanische Republik, Tschad, Sambia, Sierra Leone und Madagaskar) und Südasiens ist die Hungersituation als „ernst“ einzustufen, ebenso in Afghanistan, Haiti und Timor-Leste (Osttimor), darauf macht die Welthungerhilfe aufmerksam. Von den insgesamt 795 Millionen hungernden Menschen sind in Subsahara-Afrika 220 Millionen Menschen (das sind 23,2 Prozent der Bevölkerung) und in Südasien gar 281 Millionen (15,7 Prozent der Bevölkerung) betroffen.

Jedes vierte Kind ist aufgrund von Unterernährung von Wachstumsverzögerungen betroffen und neun Prozent aller Kinder leiden unter Auszehrung. Nahezu die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren wird durch Fehlernährung verursacht – auch das ist im Welthunger-Bericht 2015 zu lesen. 
 

Die Fortschritte im Kampf gegen den Hunger

Mit der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen hat sich die internationale Staatengemeinschaft das ambitionierte Ziel gesetzt, den Hunger auf der Welt binnen 15 Jahren zu beenden. Der Welthunger-Index 2015 zeigt, dass weltweit seit dem Jahr 2000 Fortschritte bei der Bekämpfung von Hunger erzielt wurden.

So hat sich in den Entwicklungsländern die Hungersituation generell verbessert: Seit dem Jahr 2000 sind die Hunger-Werte dort um 27 Prozent gesunken und die Einordnung der Situation ist von „sehr ernst“ auf „ernst“ herabgestuft worden. Zu beachten ist aber, dass es sich hierbei um Durchschnittswerte handelt, die die Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen oder Ländern verschleiern. Trotz der Erfolge im Kampf gegen den Hunger zeigt sich, dass angesichts noch immer „ernster“ oder „sehr ernster“ Hungerwerte in 52 Ländern nach wie vor viel zu tun bleibt.
 

Verborgener Hunger

Nicht nur eine ausreichende Menge an Nahrung ist für ein gesundes Leben entscheidend, sondern auch ihre ausgewogene Zusammensetzung. Um sich körperlich wie geistig gesund zu entwickeln, braucht jeder Mensch Mikronährstoffe, also Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Nahezu zwei Milliarden Menschen – das ist fast ein Drittel der Weltbevölkerung -  hungern weltweit unerkannt, weil sie zu wenig Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen. Sie leiden am sogenannten „Verborgenen Hunger“. Auch Menschen, die sich kalorienreich ernähren, kann es an Mikronährstoffen mangeln. So sind auch Menschen in Schwellen- und Industrieländern vom verborgenen Hunger betroffen. Der verborgene Hunger ist somit kein Problem, das auf Unterernährung begrenzt ist, denn er kann auch bei einer übermäßigen Aufnahme an Nahrungsenergie aus Fetten und Kohlenhydraten. Hier zeigt sich, das Problem der Mangelernährung durchaus auch reichere Länder betrifft.

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